Schnelle Hilfe bei kranken und verletzten Tieren
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Zu Risiken und Nebenwirkungen:

"Wer zur Quelle gehen kann, geht nicht zum Wassereimer"
(Leonardo da Vinci)

Wir Tierärzte haben das Privileg, eine Tierärztliche Hausapotheke zu führen. Das heißt, Ihr Tierarzt ist Ihr Apotheker. Sonst niemand. Sonst kann das nämlich niemand. Diese Apotheke müssen wir der zuständigen Veterinärbehörde melden, erhalten eine Zulassung, und regelmäßig erfolgt eine Überprüfung der Qualitätsstandards.
 
Ihr Tierarzt wendet während der Behandlung nicht nur Medikamente an, indem er Ihrem Tier zum Beispiel eine Spritze gibt, sondern er händigt Ihnen auch Medikamente aus, die Sie zur Weiterbehandlung Ihrem Tier geben sollen. Er kennt Ihr Tier, hat es untersucht und weiß genau, welche Menge und Dosierung Ihr Tier benötigt. Das Ausstellen eines Rezeptes erübrigt sich somit. Wenn Ihr Tier nur eine kleine Menge eines Medikamentes benötigt, packt der Tierarzt Ihnen zum Beispiel fünf Tabletten in eine ordnungsgemäß beschriftete Tüte und gibt sie Ihnen mit. Müsste er Ihnen ein Rezept ausstellen, bekämen Sie in der Apotheke der Einfachheit halber die 20er-Packung. So haben sie
 
        das richtige Medikament
        sofort
        in der Menge, die Ihr Tier braucht
        (also günstiger)
        aus der Hand des Tierarztes, der Ihr Tier kennt.

Fragen zur Verabreichung des Medikamentes, Unverträglichkeiten, ausbleibenden Behandlungserfolg und sonstiges besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Die Wirkungsweise von Medikamenten beim Tier unterscheidet sich erheblich von der Wirkungsweise beim Menschen, deswegen wissen nur wir Tierärzte, wie Medikamente beim Tier wirken. Andere Berufsgruppen wissen das leider, leider nicht so genau. Dieses Thema nimmt im Studium der Tiermedizin viel Raum ein. In anderen Studiengängen nicht. Deswegen ist ihr Ansprechpartner niemals Ihr Apotheker. Oder Ihr Tankwart.