Schnelle Hilfe bei kranken und verletzten Tieren
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Laseranwendung in der Tiermedizin

Blutungsfrei schneiden, schmerzfrei bestrahlen.

In unserer Praxis verwenden wir einen 15-Watt-Diodenlaser der Firma MLT. Das Gerät benutzen wir in der Chirurgie zum Schneiden wie ein Skalpell, oder zur Bestrahlung von Gewebe.

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Zum Schneiden verwenden wir feine Fasern von 0,8 bis 0,2 mm Durchmesser. Während des Schnittes werden kleinere Blutungen sofort gestillt, und das Gewebe hat eine bessere Heilungstendenz. Dieses Verfahren wenden wir häufig in der Tumorchirurgie, bei Eingriffen in der Mundhöhle und bei kleinen Heimtieren wie Hamstern, Gerbilen, Meerschweinchen oder Vögeln an. Wenn Hautveränderungen bei älteren Tieren entfernt werden sollen und Bedenken bezüglich einer Vollnarkose bestehen, ist das "Laserskalpell" in der Verwendung mit Lokalanästhesie das Instrument der Wahl. Eine Betäubung ist erforderlich, weil beim Schneiden hohe Temperaturen entstehen.
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Zum Bestrahlen verwendet man ein anderes Handstück. Dabei wird der Laserstrahl gestreut wie Wasser, das aus einem Duschkopf austritt. Daher bezeichnet man diese Technik als "Laserdusche". Den Laser setzen wir ein bei schlecht heilenden Wunden, Hautinfektionen, sog. "Hot Spots", oberflächlichen und Oberflächendermatitiden, Krallenabrissen, Sehnen-, Sehenscheiden- und Schleimbeutelentzündungen, hartnäckigen Gehörgangsentzündungen, zur Unterstützung und Beschleunigung der Abszessheilung und vielem anderen mehr. Da die Anwendung der Laserbestahlung schmerzlos ist, erfolgt sie problemlos am wachen Tier.
 
Zum Dritten wenden wir einen Handlaser bei der Ohrakupunktur an. Die Ohrakupunktur wenden wir bevorzugt bei Magenschleimhautentzündungen der Katze als Haupttherapie sowie orthopädischen Erkrankungen unterstützend an. Auch dieses Verfahren ist schmerzlos.